Architektur

Meine Bauten sind Orte der Gemeinschaftsbildung. Mit dem Mittel der Baukunst sprechen sie den Menschen in seiner Vielschichtigkeit unmittelbar an.

Platzräumliche Baukonzeptionen fördern die Begegnung und das Gespräch.

Frank-Rüdiger Hildebrandt

Bauten

Das erste Haus

Während des Studiums entstand ein Wohnhaus mit Konferenzräumen für ‚Elektrzaun Müller‘ in Korbach. Kuben unterschiedlicher Größe bilden einen Gesamtorganismus.

Haus in Korbach
Haus in Korbach
Haus in Korbach
Modell vom Haus in Korbach
Waldorfschule Heidelberg

1985 /2004

Waldorfschule Heidelberg
Waldorfschule Heidelberg

„Schule als Kommunikationszentrum“. In der offenen Neckarlandschaft halten drei Plätze das Schulleben zusammen.

Waldorfschule Heidelberg
Waldorfschule Heidelberg
Waldorfschule Heidelberg
Waldorfschule Erlangen

1990

Erste „Schule ohne Flure“. Die Platzbildung setzt sich im Hause fort.

Waldorfschule Dinslaken

1994 / 2004

Waldorfschule Dinslaken

Zweite „Schule ohne Flure“. Lebensvoller Begegnungsraum ist im Industriegebiet besonders wichtig.

Waldorfschule Dinslaken
Waldorfschule Dinslaken
Waldorfschule Hagen

Die Waldorfschule Hagen wird durch die Enneperstraße in zwei Teile geteilt. Eine bereits bestehende Schulanlage sollte komplettiert werden.Im städtebaulichen Entwurf geht es um Abgrenzung zur Straße und das Schaffen neuer Plätze im Inneren.

Schule in Hagen
Schule in Hagen
Schule in Hagen
Schule in Hagen
Schule in Hagen
Michaelskapelle, Bonn / Bad Godesberg

Realisiert wurde eine Portikus Anlage vor einer Michael Kapelle in neugotischem Bauensemble in Bad Godesberg, inclusive der Innengestaltung mit plastischen Elementen.

Evangelisches Gemeindezentrum, Alfter / Bonn

1994

Kirche als Ort neuer Innerlichkeit. Andachtsraum und Forum definieren die Wechselwirkung von spiritueller Vertiefung und sozialer Aktivität.

Werkhaus 1, Alfter / Bonn

2002

Ateliers, Werkstätten, Seminarräume und Gästehaus bilden einen Kunsterlebnisweg zum Johannishof.

Gästehaus, Alfter / Bonn

2002

Gästehaus in Alfter

Fassade als sich wandelndes Farbenspiel durch verschiebbaren Sonnenschutz.

Gästehaus in Alfter
Gästehaus in Alfter
Wohnheim „Haus Hohenfried“, Bad Reichenhall

2006

Haus Hohenfried

Lebensort und Heimat für Menschen mit Behinderung.

Alle Projekte und Bauwerke auf einen Blick

Stilistische Mittel

Die Bauwerke Frank-Rüdiger Hildebrandts folgen einem organisch lebendigen Strom, in dem alle Winkel erlaubt sind, nicht nur der rechte Winkel. Das führt zu freien Architekturformen, die als organischer 5 Funktionalismus bezeichnet werden können.
Allen Entwürfen liegt das Menschenbild der Antroposophie zugrunde.
Frank-Rüdiger Hildebrandt ist davon überzeugt, dass der Mensch in seinen vielschichtigen Seinsebenen mittelbar durch Farbe, Form und Gestalt der Architektur positiv angesprochen wird: so die körperliche Gesundheit durch biologisch einwandfreie Baustoffe, der sich bewegende Mensch durch Rhythmus und bewegte Formensprache, der seelenvolle Mensch durch Farbe und Geste des Bauwerkes, schließlich soll sich der individuelle
Mensch durch das Unverwechselbare eines Bauwerkes als Individuum angesprochen fühlen. Das heißt, Schule, Wohnhaus, Kaufhaus und Verwaltungsgebäude müssen sich auf charakteristische Weise unterscheiden.
Zudem fördern platzräumliche Baukonzeptionen die Begegnung und das Gespräch. Sämtliche Bauten Hildebrandts folgen diesem Prinzip. Bei den Schulen werden die einzelnen Bauabschnitte in ein Gesamtkonzept eingefügt, so dass zuletzt eine harmonische Hausgruppe und ein sozialer Begegnungsraum entstehen. Baukörper und Freiraum oder Raum und Gegenraum sind ihm gleichermaßen wichtig. Wenn das Bauvolumen dafür nicht ausreicht, wie bei dem evangelischen Gemeindezentrum in Alfter, so gestaltet er ein treppenförmiges Forum im Außenbereich, das diesen Zweck erfüllt.